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Historias breves en imágenes
Das weiße Elefant hätte das größte Krankenhaus Lateinamerikas sein können, aber das Projekt hat gescheitert. Die sogenannte “befreiende Revolution”, die 1955 den Präsidenten J. D. Perón abgesetzt hat, hat das Vollziehen dieses Projektes gefroren, was das komplette Verlassen des Gebäudes verursachte. Für Jahre wurde von ärmeren Familien besetzt. Der argentinische Filmemacher Pablo Trapero hat dort seinen bekannten homonymen Film gedreht, was diesem Gebäude die Hauptrolle gegeben hat. Das städtische Parlament reißt das alte Gebäude schon seit 2017 ab und plant das Bauen eines Ministeriums dort zu errichten.
Ende der 60er Jahre fing ein anspruchsvolles Projekt an: die Ciudad Deportiva de la Boca zu kreieren (eine sportliche Stadt von Fußballverein Boca Juniors). Für Jahre kam man langsam voran, man wollte ein neues Stadion bauen. Als die Militärdiktatur kam, gab man den Traum für immer auf.
Um das Jahr 2010 wurden die Grundstücke von einer durch ihre Kaufhäuser bekannten Firma abgekauft. Der Plan für diese Grundstücke  war, dass sie zu einem luxuriösen Viertel würden, am Beispiel von anderen reichen Vierteln wie Nordelta oder Puerto Madero.
Ein Hindernis dafür ist ein Fluss, der die “zukünftige Venedig” von der Villa Rodrigo Bueno (einer armen Siedlung) trennt.
Man weiß nicht, wann man diese luxuriöse Viertel errichten wird und wann man das einzige Gebäude abreißen wird – eine alte Unterhaltungsanlage, die mittlerweile vom gesellschaftlichen Gedächtnis verschwindet.
Eine Stadt, die nie sein konnte.